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Die Vorteile einer Dachbegrünung
Ein Gründach wertet nicht nur optisch Ihr Bauwerk auf, sondern bringt vor allem ein Stück Natur zurück in unsere urbanisierte Umgebung.
Dachbegrünung hat auch viele Vorteile:
- Senkung der Lufttemperatur 1,5 °C: Eine Dachbegrünung kühlt die Umgebung, weil Pflanzen Wasser verdunsten und Hitze abmildern.
- CO₂-Aufnahme 800 g: Die Pflanzen nehmen Kohlendioxid aus der Luft auf und tragen so leicht zur Verbesserung des Klimas bei.
- Feinstaubbindung 10 g/a: Die Vegetation fängt Staub und kleine Schmutzpartikel aus der Luft ab.
- Lärmminderung 20 dB: Die Begrünung dämpft Schall und kann Regen-, Verkehrs- und Umgebungsgeräusche spürbar mindern.
- Wasserrückhalt 30 l: Das Gründach speichert Regenwasser und gibt es nur verzögert wieder ab.
- Ertragssteigerung +5–6 %: In Kombination mit Solaranlagen kann die kühlere Umgebung deren Leistung etwas verbessern.
- Artenvielfalt: Ein begrüntes Dach schafft Lebensraum für Insekten wie Bienen, Käfer und Schmetterlinge.
- Abflussminderung Cs = 0,4: Es fließt deutlich weniger Regenwasser sofort in die Kanalisation ab.
- R-Wert 0,40 m²K/W: Die zusätzliche Schicht verbessert die Wärmedämmung des Daches und verringert Wärmeverluste.
Ein Dachgarten oder eine Dachbegrünung bietet einen natürlichen Schutz vor Hitze und Kälte. Ein Garten obenauf sorgt dafür, dass sich das Dach im Sommer nicht so schnell erhitzt und hält im Winter die Kälte ab. Somit können neben einer natürlichen Klimaverbesserung auch noch Kosten für Klimaanlage oder die Heizung gespart werden.
Während die Temperatur nach Angaben von Wissenschaftlern unter einem Kieseldach mühelos auf über 50 Grad klettert, sind es unter einem 15 Zentimeter dicken Gründach nur 20 bis 25 Grad. Im Winter sinken die Temperaturen unter einem normalen Flachdach bis auf minus 20 Grad, bei einem Gründach nur auf knapp unter null Grad. Das spart Heizenergie.
Schöner Nebeneffekt einer Dachbegrünung: Pflanzen tragen nicht nur durch Einsparungen von Heiz- und Kühlenergie zum Klimaschutz bei, Sie binden auch Kohlenstoffdioxid (CO2) und halten Wasser zurück. CO2 gilt als Klimakiller, doch die Pflanzen brauchen es und verbessern dadurch die Klima-Bilanz.
Die Dachbegrünung wird am besten im Frühjahr oder Herbst durchgeführt. Als Pflanzen werden hauptsächlich Sedum, aber auch Nelkenarten, Gräser oder Gewürzpflanzen wie Thymian verwendet. Sie kommen mit wenig Wasser aus, und sind hitze- und frostbeständig. Vor der Bepflanzung muss das Dach aber mit einer wurzelfesten Abdichtung oder einer Wurzelschutzbahn versehen werden.
Siehe hierzu: Anleitung zur Begrünung eines Flachdaches oder einer Garage