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Gründachpakete

Sedumsprossen

Sedum Pflanzen

Dachstauden

Achtung Strassensperrungen vom 7.10.2019 bis 20.12.2019

 

Bitte einfach durch die Sperre durchfahren , wenn Sie von Richtung Überlingen oder Salem kommen, die Strasse bis Steigen in die Gärtnerei ist und bleibt frei! Wenn Sie aus Sigmaringen und Pfullendorf kommen, gibt es eine Umleitung über Hattenweiler/ Altheim.

Alles was Sie über eine Dachbegrünung wissen sollten, erfahren Sie hier bei uns im Shop.

Die Geschichte der Dachbegrünung

Die Geschichte der Dachbegrünung geht weit in die Vergangenheit zurück. Besonders beliebt waren intensiv bepflanzte Flachdächer und Balkone bei den Römern. Ein älteres und sehr bekanntes Beispiel sind die hängenden Gärten von Babylon, die zu den sieben Weltwundern gehören. Die Nutzung und Ästhetik standen hier im Vordergrund.

Intensiv genutzte Dächer wurden später vor allem auf Tiefgaragen und Vorzeigeobjekten realisiert. Da diese Umsetzungen sehr teuer waren, wurden in den 80er Jahren günstigeren Möglichkeiten gesucht und Extensivbegrünungen realisiert. Hierbei stand nun der ökologische Gedanke im Vordergrund und innerhalb kurzer Zeit wurden neue Systeme und Material entwickelt.

In Skandinavien sind begrünte Dächer mit Gräsern schon seit langer Zeit gängig, da diese eine gute Isolation in der kalten Jahreszeit gewährleisten.

Arten der Dachbegrünung

Im Grunde wird zwischen extensiver und intensiver Dachbegrünung unterschieden. Bei der extensiven Begrünung handelt es sich um eine pflegeleichte Form der Begrünung eher unzugänglicher Dachflächen oder Flächen, auf die keine direkte Sicht besteht, wie z.B. bei Fabrikhallen. Für die Bepflanzung werden vorwiegend widerstandsfähige und eher niedrige Pflanzen eingesetzt, die mit Extremstandorten zurechtkommen. Für extensive Begrünungen reicht je nach Pflanzenauswahl eine Substrathöhe von 6 bis 12 cm. Die Pflanzen müssen hoher Hitze, Trockenheit und auch Frost trotzen. Besonders gut geeignet sind Sedumpflanzen, verschiedene Stauden, Kräuter und Gräser.

Für die extensive Begrünung gibt es verschiedene Methoden:

  • Sedumsprossen (abgeschnittene Triebe, die auf das Substrat gestreut werden)
  • Sedum-Flachballen (Sedumpflanzen mit kleinen Ballen, die einzeln gepflanzt werden)
  • Flachballenpflanzen (Kräuter, Sedum, Gräser, Stauden, die einzeln gepflanzt werden)
  • Saatgutmischungen (Saatgut, das auf dem Substrat verteilt wird)
  • Vegetationsmatten (fertig begrünte Matten, die auf das Substrat aufgelegt werden)
  • Mattenstücke (kleinere, voll geschlossene Abschnitte, die aufgelegt werden)

 

Eine intensive Begrünung ist vor allem bei größeren Flächen beliebt, die gezielt genutzt werden und Aufenthaltspotential aufweisen sollen. Bei diesen Flächen ist die Dicke der Substratschicht deutlich höher, da hier neben niedrigen Pflanzen auch Sträucher und sogar Bäume gepflanzt werden können. Die Pflege und die Kosten sind damit höher als bei der extensiven Begrünung und die Pflanzen auch weniger widerstandsfähig, da die Bedingungen weniger extrem sind.

Welche Vorteile haben Sie?

Dachbegrünung - Ein schönes Gründach für das Klima

Neben dem guten Gewissen, etwas Gutes für die Umwelt zu tun, kommen viele weitere Vorteile hinzu. Eine Dachbegrünung bietet z.B. einen natürlichen Schutz vor Hitze und Kälte. Das Dach erhitzt sich durch die Bepflanzung im Sommer nicht so schnell und hält im Winter die Kälte ab. Somit können neben einer natürlichen Klimaverbesserung auch noch Kosten für Klimaanlage oder die Heizung gespart werden.

Während die Temperatur nach Angaben von Wissenschaftlern unter einem Kieseldach mühelos auf über 50°C klettert, sind es unter einem 15 cm dicken Gründach nur 20 bis 25°C. Im Winter sinken die Temperaturen unter einem normalen Flachdach bis auf -20°C, bei einem Gründach nur auf knapp unter 0°C, was Heizenergie spart.

Schöner Nebeneffekt einer Dachbegrünung: Pflanzen tragen nicht nur durch Einsparungen von Heiz- und Kühlenergie zum Klimaschutz bei, Sie binden auch Kohlenstoffdioxid (CO2) und halten Wasser zurück.

Die Vorteile kurz und knapp im Überblick:

  • Verbesserte Wärmedämmung im Winter, Einsparung von Energiekosten
  • Hitzeschild im Sommer, das Dach wirkt wie eine natürliche Klimaanlage
  • Erhöhter Schallschutz durch eine gute Schallabsorption der Vegetation
  • Luftschadstoffe und Feinstaub werden von den Pflanzen aus der Luft gefiltert
  • Schutz vor Wettereinflüssen und Temperaturunterschieden des Daches
  • Die Verdunstung des gespeicherten Wassers sorgt für Kühlung und Luftbefeuchtung
  • Überschusswasser bei starkem Regen wird zurückgehalten
  • Verbesserung des Arbeits- und Wohnumfeldes für die Menschen
  • Je nach Region gibt es Fördergelder von Städten, Gemeinden oder Ländern

Was ist bei einem Gründach zu beachten?

Je nach Art des Daches sollten Sie darauf achten, einen guten und stabilen Grundaufbau zu haben. Es gibt bei Fachhändlern spezielle Systeme, die aus unterschiedlichen Schutzschichten wie Folien und Vlies, sowie einer Entwässerungs-Festkörperdrainage bestehen.

Die Art des Aufbaus unterscheidet sich im Aufwand, der Neigung des Daches, sowie der anschließenden Nutzung des Daches bzw. den darunterliegenden Räumlichkeiten. Während z.B. eine Garage oder ein Carport in einer Do-it-yourself Bauweise begrünt werden können, sollte dies bei Hausdächern immer vom Spezialisten übernommen werden.

Wenn Sie ein Dach selbst begrünen möchten, müssten Sie natürlich vorab sicherstellen, dass Ihr Dach wasserdicht ist und das Regenwasser auch nach der Begrünung z.B. durch Drainagen o.ä. ablaufen kann. Ebenfalls ist darauf zu achten, dass es auf dem Dach keine Bereiche gibt, in denen sich größere Mengen Staunässe ansammeln können.

Als Grundschicht unter der Dacherde sollten Sie immer ein spezielles Dachvlies verlegen. Es schützt Ihr Dach vor Beschädigungen und die Unterseite des Vlieses führt überschüssiges Wasser ab. Bei dem Dachsubstrat ist wichtig, dass kein oder nur wenig Humus enthalten ist, damit das überschüssige Wasser schnell abfließen kann und keine Staunässe entsteht. Zum anderen beinhaltet spezielle Dachstaudenerde keine Bestandteile, die davongeschwemmt werden.

Bei der Bepflanzung (egal mit welcher Methode) ist eine ausreichende Bewässerung sehr wichtig. Sind die Pflanzen erst einmal komplett eingewurzelt, macht ihnen Trockenheit nichts mehr aus.