Niedrige Dachsaatgutmischung für Photovoltaik-Dächer
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Produktinformationen "Niedrige Dachsaatgutmischung für Photovoltaik-Dächer"
Die niedrige Dachsaatgutmischung für Photovoltaik-Dächer wurde speziell für die Begrünung geeigneter Dachflächen im Bereich von Solar- und Photovoltaikmodulen zusammengestellt. Die enthaltenen Gräser, Kräuter und Blühstauden entwickeln überwiegend niedrige Wuchshöhen und eignen sich damit besonders für Bereiche, in denen die Vegetation möglichst niedrig bleiben und eine Verschattung der Module reduziert werden soll.
Je nach gewählter Variante entsteht eine abwechslungsreiche Dachvegetation aus Gräsern, Kräutern und Blühstauden. Unterschiedliche Blattstrukturen, Wuchsformen und Blütezeiten sorgen im Jahresverlauf für ein natürliches und lebendiges Erscheinungsbild. Viele der enthaltenen Blühpflanzen können während ihrer Blütezeit Pollen und Nektar bilden und werden je nach Standort von Wildbienen, Hummeln, Schwebfliegen und anderen blütenbesuchenden Insekten aufgesucht.
Bei fachgerechter Planung lassen sich Dachbegrünung und Photovoltaikanlage auf derselben Dachfläche miteinander kombinieren. Dabei müssen unter anderem Abstände zu den Modulen, mögliche Verschattung, Wartungswege, Entwässerung, Tragfähigkeit und der gesamte Dachaufbau berücksichtigt werden. Die tatsächliche Wuchshöhe der Pflanzen hängt von Saatgutvariante, Standort, Substrat, Wasserversorgung, Nährstoffangebot und Witterung ab.
Erhältliche Saatgutvarianten
- Saatgut Gräserdach
- Saatgut Kräuter & Blühstauden
- Saatgut Kräuter & Blühstauden mit Gräsern
Die genaue Zusammensetzung richtet sich nach der ausgewählten Variante. Dadurch können Sie die Begrünung passend zu den Anforderungen und der gewünschten Vegetationsstruktur Ihres Daches auswählen.
Technische Daten und Empfehlungen
| Verwendung | Geeignete Dachflächen mit Photovoltaik- oder Solaranlagen |
| Empfohlene Substrathöhe | ca. 10–12 cm |
| Aussaatmenge | ca. 30 g/m² |
| Packungsgröße | 300 g |
| Reichweite | ca. 10 m² bei 30 g/m² |
| Standort | Überwiegend sonnig |
| Ausbringzeit | Vorzugsweise März bis September |
Die erforderliche Substrathöhe kann je nach Dachaufbau, Dachneigung, verwendetem Substrat, Standort und Saatgutvariante abweichen. Vor der Begrünung sollten insbesondere Tragfähigkeit, Dachabdichtung, Wurzelschutz und Entwässerung fachlich geprüft werden.
Aussaat und Pflege
- Photovoltaikmodule, Wartungswege und technische Einrichtungen möglichst vor der Aussaat vollständig installieren.
- Das Dachsubstrat gleichmäßig verteilen und die Oberfläche für die Aussaat vorbereiten.
- Das Saatgut mit etwa 30 g/m² möglichst gleichmäßig auf der Fläche verteilen.
- Das Saatgut leicht andrücken, jedoch nicht vollständig mit Substrat bedecken.
- Während der Keimung und Anwachsphase die Fläche regelmäßig und gleichmäßig feucht halten.
Auch nach erfolgreichem Anwachsen kann während längerer Trockenperioden eine zusätzliche Bewässerung erforderlich sein. Der tatsächliche Wasserbedarf richtet sich nach Dachaufbau, Substrathöhe, Witterung, Pflanzenentwicklung und Standort.
Abstände zu Photovoltaikmodulen und Wartungsbereichen
Zwischen Begrünung, Modulen und technischen Einrichtungen sollten ausreichend breite Wartungs- und Kontrollbereiche eingeplant werden. Ein Abstand von etwa 80 cm kann Pflege, Kontrolle und Reinigung erleichtern, muss jedoch an die jeweilige Photovoltaikanlage und Dachplanung angepasst werden.
Die Vegetation sollte weder die Module verschatten noch Lüftungs-, Entwässerungs- oder Wartungsbereiche beeinträchtigen. Regelmäßige Kontrollen und bei Bedarf ein Rückschnitt der Vegetation sind deshalb empfehlenswert.
Mögliche enthaltene Gräserarten
In der Variante mit Stauden und Gräsern können unter anderem folgende Gräser enthalten sein:
- Briza media – Mittleres Zittergras
- Koeleria pyramidata – Pyramiden-Schillergras
- Festuca ovina – Schaf-Schwingel
- Festuca cinerea – Blau-Schwingel
- Phleum phleoides – Steppen-Lieschgras
Die tatsächliche Artenzusammensetzung kann sich je nach ausgewählter Saatgutvariante unterscheiden. Maßgeblich ist die jeweils gelieferte Mischung.
Mögliche Eigenschaften einer begrünten Dachfläche
Eine fachgerecht ausgeführte Dachbegrünung kann Niederschlagswasser zeitweise aufnehmen und durch Speicherung und Verdunstung den Wasserhaushalt auf der Dachfläche beeinflussen. Die tatsächliche Wirkung hängt vom gesamten Dachaufbau, der Substrathöhe, der Vegetation, der Wasserversorgung und den örtlichen Wetterbedingungen ab.
Auch Auswirkungen auf die Temperaturentwicklung des Daches, den Stromertrag der Photovoltaikanlage, die Schalldämmung oder die Lebensdauer der Dachabdichtung sind vom jeweiligen Gebäude und technischen Aufbau abhängig und können daher nicht pauschal angegeben werden.
Besondere Eigenschaften
- Niedrig wachsende Saatgutmischungen für geeignete Photovoltaik- und Solardächer
- Drei unterschiedliche Saatgutvarianten erhältlich
- Kombination aus Gräsern, Kräutern und Blühstauden möglich
- Empfohlen für etwa 10–12 cm Substrathöhe
- Aussaatmenge ca. 30 g/m²
- 300 g Saatgut reichen für ca. 10 m² Dachfläche
- Für abwechslungsreiche, niedrige Dachvegetation geeignet
- Viele enthaltene Blühpflanzen können Pollen und Nektar bereitstellen
- Geeignet zur Begrünung von Bereichen zwischen und neben Photovoltaikmodulen
Mit der niedrigen Dachsaatgutmischung lassen sich geeignete Bereiche zwischen und neben Photovoltaikmodulen abwechslungsreich begrünen. Je nach ausgewählter Variante entsteht eine niedrige Vegetation aus Gräsern, Kräutern und Blühstauden, die speziell auf die besonderen Anforderungen begrünter Solardächer abgestimmt ist.
Gärtnerei Hofstetter Mühle
Seit 45 Jahre in der Pflanzenanzucht und Produktion tätig und unter anderem spezialisiert auf Bambus- und Gräserpflanzen. Ebenfalls haben wir ein großes Sortiment an Dachbegrünungspflanzen aber auch Beet- und Balkonpflanzen, mediterrane Pflanzen , wie Bananen und Palmen, Gehölze und Stauden für Haus und Garten.